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Trauriges Jahr?

Erfüllt von Hoffnung, Bangen um dich,
das Jahr begann in Stille.
Mit tosendem Krach begrüßten wir das Jahr!
Nach Hause wurdest uns gegeben, ohne freudig Wort’
Wir freuten uns, warst wieder daheim!

Nur dein Leid, dein Schmerz gesehen haben sie,
ihre Augen – sie waren geschlossen.
Wir spielten mit dir, wir lachten mit dir!
Keine Zukunft, immer krank,
erfüllt von falschem Mitleid
Worte schmerzen so sehr!
Ein stummer Blick aus deinen Augen –
die Zukunft, sie war wunderbar;
erfüllt von Wärme, ohne Leid.

Ein Puzzle aus Leben, Zusammen sind wir da.
Keine Zeit, keine Zeit – eure Zukunft ist nicht euch.
Da blicktest du auf und sagtest:
“Die Zukunft, die geb’ ich euch. Die Zukunft die bin Ich!“
Ein Lichtstrahl erhellt den Raum;
Zeit still steht.

„Höret denn ihr Leiden nicht?“ Blind vor Leben um sich….
„Macht auf eurs’ Augenlicht, fühlt die Liebe. Schaut in ihr Gesicht!“

Von Zuhaus’ entrissen, wieder nicht bei uns.
Seht Ihr denn nicht wie krank sie ist?
Ein Lächeln auf deinen Lippen,
tausend Worte zählen nicht!

Warum sage mir, warum bist du gegangen?
„Sei doch froh, sie ist erlöst, kein Leben gewesen für sie!“
So öffne deine Augen, siehst nicht den Abgrund!

„Überfordert, ihr seid am Ende!“ Was ertönt aus fremdem Munde?
Spielen, Essen, Baden, Pflegen… -
Getan nicht mehr als ander’ Mensch.
Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr.
Die Wahrheit ist so nah, seht ihr nicht,
hört ihr nicht?
Die Dunkelheit umschlinget euch!

Die Zeit steht still, Schmerz erfüllt den Raum.
Siehst gehen weiter sie!
Sie hören nicht, sehn Abgrund nicht.
Ihre Augen weiter geschlossen.

Du bist gegangen, findet 1000 Gründe man.
Nur einer reicht – wir stehn’ allein;
am Abgrund, still steht unser’ Zeit.
Hinfort gegangen sind die anderen,
ihre Augen verschlossen.

Das Leben gewählt hast du, bekommen hast mehr.
Nur wir sehn dich,
alle anderen sind längst vergangen.
Wachst über uns,
ein Lächeln auf deinen Lippen,
das Rascheln der Blätter in deinem Wind.

Ein Licht, es zeigt den Weg.
Lang, lang und schwer wird werden er.
Wir gehn’ fort, am Rande des Abgrund,
deine Hand hält unser fest.

Keine Hand reicht suchend aus dem Dunkel.
Ihre Augen immer noch verschlossen,
nicht wissend wo sind sie!
Sie reden aber hören nicht, unser Echo rufen:
„siehst nicht den Abgrund! Bleib doch stehn’…

Voller Glück und Freud’ erfüllt war unser Jahr.
Gelernt zu sehen haben wir.
Gezeigt hast du was Liebe ist, was wichtig in dieser Welt.
Versucht den anderen zu zeigen – Ihr Augenlicht –
verloschen.


Uns konntest du zeigen was Liebe bedeutet,
was Familie ausmacht.
Füreinander da sein, im Heute unmöglich?
Nur wer die Augen verschließt macht alles unmöglich!


Wir lieben dich. Danke für alles.

Dezember 2007